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Herzlich Willkommen beim Institut für Bildung und Kommunikation (iBK)
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Das iBK bietet in Chemnitz und Freiberg für Kinder und Jugendliche Förderprogramme an,
- die helfen, allgemeine Lern- und Leistungsschwierigkeiten in Deutsch, Mathematik sowie den Fremdsprachen zu bewältigen.
- die speziell für Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) und Rechenschwäche (Dyskalkulie) konzipiert sind.
- die eine Verbesserung von Konzentration, Ausdauer und die Selbständigkeit beim Lernen fördern.
Dabei ist es unser Anliegen, die Stärken und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes zu nutzen.
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Förderprogramm durchbricht Teufelskreis bei Legasthenie
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Eine Lese-Rechtschreib-Störung hemmt die Betroffenen und stört die Lernmotivation - pädagogische Förderung führt zu gutem Leistungsniveau Nicht mehr frustriert vom Unterricht nach Hause kommen, kein Bauchweh mehr vor Schulbeginn aus Versagensangst - das wünschen sich viele Kinder mit Legasthenie. Werden diese Kinder nicht unterstützt, verlieren sie die Motivation zum Lernen, sind weniger aufmerksam, haben Angst vor Versagen und können körperliche Symptome bekommen. Je früher eine LRS diagnostiziert wird, desto erfolgreicher kann Legasthenikern geholfen werden. Es geht darum, neue Lernstrategien zu vermitteln, da Betroffene mit üblichen Lernmethoden nur schlecht zurechtkommen. Zweimal in der Woche besuchen die Kinder, die Probleme beim Lesen oder Rechtschreiben haben, deshalb die Förderstunden. Wichtig ist die gute Strukturierung und Übersichtlichkeit der Lerneinheiten. Zu Beginn werden Konzentration, Geschicklichkeit und die motorischen Fertigkeiten trainiert. Die sich anschließende Lern- und Übungszeit in den Gruppen wechselt immer wieder mit Phasen geringerer Anforderung. Gute Erfahrungen mit verschiedenen Übungsmedien können durch Leistungsverbesserungen in der Schule bestätigt werden. Im Rahmen der Förderung verbesserte sich das Lesen und die Rechtschreibleistung der Kinder: Viele erreichen nahezu durchschnittliche Leistungen.
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Zehn Prozent der Kinder sind psychisch krank
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Nach Ergebnissen eines bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys des Robert-Koch-Instituts sind 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 17 Jahren psychisch auffällig und zehn Prozent manifest psychisch krank. Darauf hat Professor Beate Herpertz-Dahlmann, Präsidentin der Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei einem Kongress in Berlin hingewiesen. Störungen des Sozialverhaltens wie Aggressivität, Lügen, Schule schwänzen treten bei 10 Prozent auf, Ängste bei 7,6 Prozent und Depressionen bei 5,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen. Als bedeutendste Risikofaktoren für psychische Krankheiten und Auffälligkeiten gelten ein niedriger sozioökonomischer Status und ein negatives, konfliktreiches Familienklima. Auch Trennungen, Arbeitslosigkeit und häufiger Wohnortwechsel werden von Kindern als besonders belastend empfunden. "Kinder, die so aufwachsen, sind schon sehr früh Stressfaktoren ausgesetzt", sagte Herpertz-Dahlmann. (Ärzte-Zeitung 01/07)
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Gendefekt begünstigt ADS
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Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes haben drei genetische Varianten identifiziert, die an der Entwicklung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beteiligt sind. Die Arbeitsgruppe um Professor Johannes Hebebrand von der Universität Duisburg-Essen untersuchte zusammen mit Forschern aus Marburg, Aachen, Berlin, Homburg und Würzburg 329 Familien, in denen mindestens ein Kind von der ADHS betroffen war. Dabei ermittelte das Team eine Kombination von drei Gen-Veränderungen, die eng mit diesem Syndrom verbunden ist. Sie betreffen alle das Gen, das für den Dopamintransporter codiert. "Personen, die diese Kombination in beiden Kopien des Gens besitzen, haben ein 2,5-fach erhöhtes Risiko, an ADHS zu erkranken. Bei Personen, die diese Variante nur einmal besitzen, ist das Risiko noch knapp 2-fach erhöht", erläutert Hebebrand die Ergebnisse der Studie. "Das heißt natürlich nicht, dass jeder, der diese genetischen Varianten trägt, automatisch ADHS bekommt", so Hebebrand. "Wir finden diese Varianten bei circa 70 Prozent aller Betroffenen. Auch bei Gesunden kommen diese Veränderungen im Dopamintransporter-Gen vor. Man geht heute davon aus, dass noch mehr Gen-Veränderungen zusammen kommen müssen, damit ADHS entsteht." Verschiedene Untersuchungen wiesen bereits darauf hin, dass der Dopaminstoffwechsel und möglicherweise auch die Funktion des Dopamintransporters bei ADHS-Patienten verändert sind. Methylphenidat, der am häufigsten verschriebene Wirkstoff bei der ADHS, blockiert den Dopamin-Transporter, der genaue Wirkmechanismus ist allerdings noch nicht geklärt. (www.aerztlichepraxis.de)
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